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| Zeit: | 27. bis 29. April 2012, Beginn: Freitag 18:00 Uhr, Ende: Sonntag 14:30 Uhr |
| Ort: | Tagungsstätte in der Ev. Akademie Loccum, Münchehäger Str. 12, 31547 Rehburg-Loccum |
| Kosten: | 100,00 € für Teilnehmende aus den der ELAS angeschlossenen Verbänden und der Diakonischen Werke 150,00 € für Teilnehmende aus externen Gruppen und aus Betrieben Ermäßigung auf Anfrage und Nachweis der Bedürftigkeit möglich (siehe Anmeldebedingungen) |
Seit einiger Zeit werden Vorschläge für die Integration des Achtsamkeitsansatzes in die Änderungsprozesse von Menschen mit Suchtproblemen gemacht. Beobachtungen zeigen uns, dass ein wesentliches Kennzeichen abhängigen Verhaltens darin besteht, den aktuellen Zustand nicht akzeptieren zu können.
Im Gegensatz dazu ist es das Ziel von Achtsamkeitsübungen, sich der aktuell ablaufenden Gedanken und Gefühle bewusst zu werden, sie zu akzeptieren und damit das Leben von Moment zu Moment zu akzeptieren.
Innere Abläufe, auch unangenehmer und schmerzhafter Natur wie z. B. “Suchtdruck“, sollen deshalb nicht „bezwungen“ werden, sondern Betroffene sollen lernen, die spontane Veränderlichkeit auch dieser Empfindungen zu erleben.
In den Kurs integrierte Elemente sind:
Im Rahmen der Rückfallprophylaxe soll die Achtsamkeitspraxis Menschen in die Lage versetzen, auch in Hochrisikosituationen mit Achtsamkeit und Akzeptanz und nicht automatisiert zu reagieren.
Das Wochenendseminar ist eine Einführung in diese in der Suchtkrankenhilfe neue Vorgehensweise.
| Josef Nikolaus Leiter der Fachstelle Sucht, Buchholz i.d.N Dipl. Soz.-Arb./ Psychotherapeut/ MBSR - Lehrer |
Inge Nikolaus Sprachheilpädagogin QiGong – Lehrerin |
Bitte bringen Sie zu diesem Seminar bequeme Kleidung, ggf. dicke Socken und eine Wolldecke mit (Isomatten sind nicht so gut geeignet). Wer eine eigene Meditationsbank oder ein Meditationskissen hat, sollte diese/s nach Möglichkeit bitte auch mitbringen.
Das Seminar wird gefördert durch Mittel der Diakonischen Werke und der EEB in Niedersachsen, sowie der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Es wird in gemeinsamer Verantwortung mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen durchgeführt.
| Zeit: | 9. Juni 2012, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr |
| Ort: | drobs Lüneburg, Heiligengeiststr. 31, 21335 Lüneburg |
| Kosten: | 50,00 € für Teilnehmende aus den der ELAS angeschlossenen Verbänden und der Diakonischen Werke 65,00 € für Teilnehmende aus externen Gruppen und aus Betrieben Ermäßigung auf Anfrage und Nachweis der Bedürftigkeit möglich (siehe Anmeldebedingungen) |
Inhalt: Wie können Menschen zu einer Veränderung ihres Suchtverhaltens motiviert werden?
Die Antwort lautet nicht selten: Druck ausüben oder überreden. Dieses Vorgehen ist Kräfte zehrend und selten Erfolg versprechend Die "motivierende Gesprächsführung" geht einen anderen, geschmeidigeren Weg. Menschen sind nicht unbelehrbar oder unmotiviert, sondern sie sind ambivalent. Das heißt: es gibt gute Gründe für, aber auch gegen eine Änderung des Verhaltens.
Motivierende Gesprächsführung möchte darin unterstüzten, erstens die positiven und negativen Seiten eines (Problem-)Verhaltens deutlich zu erleben und abzuwägen und zweitens konkrete Änderungsziele zu formulieren und das Vorgehen zur Zielerreichung zu planen.
In der Fortbildung sollen die Teilnehmenden einen Überblick über den Ansatz der motivierenden Gesprächsführung erhalten und praktisches Handwerkszeug mitnehmen. Dabei handelt es sich um folgende Methoden:
- offene Fragen stellen
- aktiv zuhören
- Wertschätzung/Würdigung
- Umgang mit Widerstand
Das Seminar wird gefördert durch Mittel der Diakonischen Werke und der EEB in Niedersachsen, sowie der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Es wird in gemeinsamer Verantwortung mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen durchgeführt.
| Gabriel Siller drobs - Fachstelle für Sucht und Suchtprävention Lüneburg |
| Zeit: | 15. bis 17. Juni 2012, Beginn: Freitag 18:00 Uhr, Ende: Sonntag 14:30 Uhr |
| Ort: | Theologisches Zentrum/Predigerseminar Braunschweig, Alter Zeughof 1, 38100 Braunschweig |
| Kosten: | 100,00 € für Teilnehmende aus den der ELAS angeschlossenen Verbänden und der Diakonischen Werke 150,00 € für Teilnehmende aus externen Gruppen und aus Betrieben Ermäßigung auf Anfrage und Nachweis der Bedürftigkeit möglich (siehe Anmeldebedingungen) |
Oftmals wird die Entwicklung einer Sucht als sinnlos erlebt oder dargestellt. Inhalt dieses Seminars wird es sein, die „sinnvollen“ Aspekte einer Suchtentwicklung zu entdecken. Der Drogenkonsum war für viele Betroffene auch eine Suche nach etwas Fehlendem. Sie sagen beispielsweise der Konsum habe am Anfang "Sinn" gemacht.
Im Seminar geschieht diese Sinnsuche zunächst auf einer eher allgemeinen Ebene anhand von vereinfachten psychotherapeutischen Theorien, Berufungsgeschichten aus der Bibel und Weisheitsgeschichten unterschiedlicher Kulturen.
Anschließend soll Raum gegeben werden, die eigene Lebensgeschichte in diesem Licht zu betrachten.
Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Seminars wird die Bereitschaft erwartet, sich auf wechselnde Arbeitsweisen einzulassen und sich für neue Erfahrungen zu öffnen.
| Josef Nikolaus Leiter der Fachstelle Sucht, Buchholz i.d.N Dipl. Soz.-Arb./ Psychotherapeut/ MBSR - Lehrer |
N.N. |
Bitte beachten Sie, dass das Theologische Zentrum Braunschweig nur über Etagenduschen verfügt!
Das Seminar wird gefördert durch Mittel der Diakonischen Werke und der EEB in Niedersachsen, sowie der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Es wird in gemeinsamer Verantwortung mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen durchgeführt.
| Zeit: | 07. bis 09. September 2012 Beginn: Freitag, 18.00 Uhr, Ende: Sonntag, 14.30 Uhr |
| Ort: | Ev. Heimvolkshochschule Loccum e.V., Hormannshausen 6 - 8, 31547 Loccum |
| Kosten: | 100,00 € für Teilnehmende aus den der ELAS angeschlossenen Verbänden und der Diakonischen Werke 150,00 € für Teilnehmende aus externen Gruppen und aus Betrieben Ermäßigung auf Anfrage und Nachweis der Bedürftigkeit möglich (siehe Anmeldebedingungen) |
Durch die Nutzung von PC und Internet ergeben sich unzählige neue Möglichkeiten und Chancen, gleichzeitig werden aber auch Risiken und Gefahren, die durch den Gebrauch des Internets entstehen, immer umfangreicher.
Die unüberschaubare Vielfalt von Spiel-, Kommunikations- und Konsummöglichkeiten im Internet zieht viele junge und auch erwachsene Menschen in ihren Bann. Sie verlieren zunehmend den Kontakt zur "realen" Welt und können so in stoffungebundene Abhängigkeiten wie die Computerspielsucht, Online-Sexsucht und Online-Kommunikationssucht geraten.
In diesem Seminar werden wir auch ein Stück weit in virtuelle Spiele-Welten und Kommunikationsplattformen eintauchen, um deren Dynamik und Faszination zu erkunden.
Ziel ist es, die Handlungskompetenz im Umgang mit dieser neuen Zielgruppe zu erweitern und gemeinsam nach Wegen der Integration von Betroffenen und deren Angehörigen in die Suchtselbsthilfe zu suchen.
Das Seminar wird gefördert durch Mittel der Diakonischen Werke und der EEB in Niedersachsen, sowie der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Es wird in gemeinsamer Verantwortung mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen durchgeführt.
| Eberhard Freitag, Dipl.-Pädagoge, Diakoniewerk Kirchröder Turm e.V., Hannover | Matthias Bald, Dipl.-Sozialpädagoge, Diakoniewerk Kirchröder Turm e.V., Hannover |
| Zeit: | 09. bis 11. November 2012 Beginn: Freitag, 18.00 Uhr, Ende: Sonntag, 14.30 Uhr |
| Ort: | Stepansstift, Zentrum für Erwachsenenbildung, Kirchröder Str. 44, 30625 Hannover |
| Kosten: | 100,00 € für Teilnehmende aus den der ELAS angeschlossenen Verbänden und der Diakonischen Werke 150,00 € für Teilnehmende aus externen Gruppen und aus Betrieben Ermäßigung auf Anfrage und Nachweis der Bedürftigkeit möglich (siehe Anmeldebedingungen) |
Spontaneität ist die "angemessene Antwort auf eine neue Situation oder die neue Antwort auf eine alte Situation". Eng verbunden mit der Spontaneität ist die Kreativität. Beide machen aktives und schöpferisches Handeln möglich.
Dieser Kurs richtet sich speziell an erfahrene oder zukünftige Gruppenleiter/innen und baut auf der Ausbildung zum/zur ehrenamtlichen Suchtkrankenhelfer/in auf, die aber keine Voraussetzung für eine Teilnahme ist. Alle interessierten Gruppenleiter/innen, die gern miteinander ins Gespräch kommen wollen, die die Bereitschaft haben, ihre eigenen Praxiserfahrungen und Gruppensituationen mit einzubringen und neue Lernerfahrungen zu machen, sind zu diesem Kurs herzlich eingeladen.
Wir wollen uns an diesem Wochenende mit einigen grundlegenden Fragen zum Thema auseinandersetzen, Erfahrungen austauschen und neue Konzepte kennen lernen.
Meta-Plantechnik
Für den Bereich des Erfahrungsaustausches soll in die META-Plantechnik eingeführt werden.
Balint-Gruppenarbeit
Um Konflikte in Gruppen und von Einzelnen besser verstehen zu können, wird die Methodik der Balint-Gruppenarbeit eingeführt und Elemente der "gewaltfreien Kommunikation" vermittelt.
Spirituelle Elemente orientieren sich an den Konzepten des "Bibel-Teilens" und des "Bibliodramas".
Das Seminar wird gefördert durch Mittel der Diakonischen Werke und der EEB in Niedersachsen, sowie der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Es wird in gemeinsamer Verantwortung mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen durchgeführt.
| Josef Nikolaus Leiter der Fachstelle Sucht, Buchholz i.d.N Dipl. Soz.-Arb./ Psychotherapeut/ MBSR - Lehrer |
Mirjam Owsianowski-Möller, Psychosoziale Beratungsstelle Celle |